Visionen entwickeln

1999 erwirbt Sepp Eybl das Hammerwerk und restauriert die Schmiede in mühevoller dreijähriger Arbeit mit Unterstützung des Bundesdenkmalamtes, der NÖ Kulturabteilung und der Gemeinde Ybbsitz. Somit bleibt ein vom Verfall bedrohtes montanhistorisches Kleinod der Nachwelt erhalten. Sämtliche Schmiedemaschinen und Werkzeuge wurden wieder instand gesetzt und sind funktionstüchtig. Einzigartig sind zwei sogenannte „Schwanzhämmer“ – die ersten Schmiedemaschinen überhaupt, die sich der Mensch erdacht hat. 

Kein weiteres lebloses Museum sollte entstehen obwohl der erste Eindruck dies vermuten lässt. Ein Hauptziel ist die lebendige Auseinandersetzung zwischen alter Kulturform / Handwerk und neuer Kunst über das Material Eisen. Eine Suche nach immer neuen Formen in Metall!

Das Hammerwerk Eybl wird damit zu einem „Echoraum“, wo historisches Ambiente und Gegenwartskunst sowie der Dialog Hammerherr und Besucher harmonisch und authentisch aufeinander treffen.

Die Eisen glühen noch im Eyblhammer!